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Die Nordostküste

An der Nordostküste der Dominikanischen Republik werden viele Träume wahr: von einsamen Sandstränden und Lagunen, spektakulären Tauchrevieren, einem Bad unter dem Wasserfall oder von der Begegnung mit Walen.

 

Endlose Kokoswälder umgeben die Reisenden der Nordostküste, die sich von Rio San Juan im Westen über die Halbinsel Samaná bis zum Nationalpark Los Haitises erstreckt. Die schönen Strände um Rio San Juan und Cabrera haben malerische Lagunen oder sind von Klippen eingerahmt. Die abgelegene Halbinsel Samaná gilt seit Jahrzehnten als besonderer Tipp für Urlauber, die abseits des Trubels traumhafte Strände, eine ursprünglicher Vegetation und eine Vielfalt an Tieren genießen möchten.

Die Hotels der Region sind meist kleinere Anlagen und reichen von exklusiven Resorts bis zu günstigen Gästehäusern. Die Anreise kann über den Flughafen „Samaná" erfolgen - aber auch über Santo Domingo oder Puerto Plata. In der Region selbst gibt es zahlreiche Ausflugsangebote mit Bussen und Booten.

 

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Río San Juan, Teil 1

Die Kleinstadt Río San Juan mag auf den ersten Blick etwas unscheinbar wirken, birgt aber ein paradiesisches Naturwunder: die Lagune Gri-Gri. Sie wird durch einen unterirdischen Fluss mit jadegrünem und dennoch kristallklarem Wasser gespeist, das sich von der Lagune durch Mangrovenwälder zum Meer schlängelt. Auf Bootstouren können Urlauber hier Krokodile und riesige Vogelschwärme beobachten.

Río San Juan hat einen aktiven Fischerhafen und ist umgeben von Palmenwäldern und Stränden, die nur selten überfüllt wirken, wie die Playa Caletón mit sehr flachem Gewässer oder die Playa Grande mit kräftigen Wellen. Unter Wasser begeistern bizarre Felsformationen und Korallenbänke Taucher und Schnorchler. Über der Erde locken Höhlen mit geologischen Schätzen die Urlauber aus der Sonne. Golfspieler werden auf dem 18-Loch-Kurs in Playa Grande glücklich - er zählt zu den schönsten Plätzen des Landes.

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Río San Juan, Teil 2

Im Osten von Río San Juan steigen schroffe Klippen aus dem Meer. Am dramatischsten erheben sie sich am Kap „Cabo Francés Viejo" im gleichnamigen Nationalpark. Wer von diesen Klippen auf das dunkelblaue Meer schaut, blickt über den tiefsten Punkt des Atlantiks. Manchmal sind hier Buckelwale zu beobachten - sehr zur Freude der Taucher, die in den Gewässern nach Schiffswracks tauchen können.

Hinter dem Kap liegt die Kleinstadt Cabrera mit ihren farbenfrohen Holzhäusern. Sie ist das Tor zur Playa Diamante, deren Sand so seicht ins Meer abfällt, dass einem selbst nach 100 Metern das Wasser nur bis zur Hüfte reicht. In der nahen Umgebung gibt es Grotten und Lagunen, die - umgeben von Regenwald und mit türkisblauem Wasser - an Drehorte für Tarzan-Filme erinnern.

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Samaná, Teil 1

Wie ein schmaler Dorn ragt die Halbinsel Samaná an der Nordostküste 48 Kilometer weit in den Atlantik. Ihre Sandstrände zählen zu den schönsten der Dominikanischen Republik.

Die von Riffen gesäumte Nordküste Samanás lockt vor allem Taucher und Surfer. Hier liegt Las Terrenas, ein ehemaliges Fischerdorf, in dem heute viele Aussteiger aus der ganzen Welt leben. Seine Stammgäste lieben die heitere, internationale Atmosphäre, die wunderschönen Strände der Umgebung und die guten Restaurants, die frischen Fisch in Kokossoße anbieten, eine Spezialität von Samaná.

Auf dem Weg nach Santa Barbara de Samaná, dem Hauptort der Halbinsel, liegt in einer paradiesischen Tropenlandschaft der Wasserfall Salto de Limón. Er stürzt sich aus 50 Meter Höhe eine nahezu senkrechte Felswand hinab und endet in einem Becken mit herrlich kühlem Wasser, das zum Baden einlädt.

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Samaná, Teil 2

Santa Bárbara de Samaná, Hauptort der Halbinsel, liegt an einer weiten Bucht mit kleinen Inseln, die durch Fußgängerbrücken miteinander und dem Festland verbunden sind. Die ruhige Atmosphäre der Stadt lädt zum Entspannen ein - Abwechslung bieten Ausflüge mit Bussen und Booten.

Beliebtes Ziel ist die Insel Cayo Levantado, bekannt aus dem Werbespot von Bacardi. Ihre Strände sind wie aus feinstem Zucker, das klare Wasser schimmert türkis und die Kokospalmen wippen im lauen Wind. Am schönsten ist es hier morgens oder am späten Nachmittag, wenn nur wenige Urlauber unterwegs sind.

Makellose Strände gibt es auch an der Ostspitze von Samaná. Hier lassen kühle Passatwinde das Meer zu einer angenehmen Abkühlung werden. In dem Fischerdorf Las Galeras bieten Frauen in offenen Garküchen frischen Fisch und frittierte Kochbananen an.

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Samaná, Teil 3

Seit Oktober 2011 ist die neue Schnellstraße „Boulevard del Atlántico“ auf der Halbinsel Samaná im Nordosten der Dominikanischen Republik eröffnet. Sie verbindet die wichtigsten Orte der Halbinsel miteinander: Santa Bárbara de Samaná, Las Terrenas, El Limón und Las Galeras. Besonders für Touristen ist die moderne Verbindung aufgrund ihrer besonderen landschaftlichen Schönheit – die Straße führt an der Atlantik-Küste entlang und bietet atemberaubende Ausblicke, unter anderem auf das Naturschutzgebiet Los Haitises – ein Anreiz mehr, das Hotel zu verlassen und die Dominikanische Republik hautnah zu erleben. Ob mit einem Mietwagen oder im Reisebus im Rahmen eines organisierten Ausfluges, die neue Straße garantiert eine schöne und komfortable Fahrt.

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Samaná, Teil 4

Von Januar bis März bietet die Bucht von Samaná ein wahres Großereignis: Dann versammeln sich bis zu 300 Buckelwale gleichzeitig zur Paarung oder um ihre Jungen zu gebären. Insgesamt kommen in diesen Monaten bis zu 3000 der bis zu 30 Tonnen schweren Tiere hierher.

Für das „Whale Watching" vom Boot aus gelten strenge Bestimmungen, um die Wale nicht zu stören. Im Februar hat man beste Chancen, die Tiere auch von der Küste aus gut zu sehen. Dann wuchten die Wale ihre riesigen Körper oft nur 100 Meter vom Ufer entfernt aus dem Wasser.

Auch an der Nordküste der Halbinsel tauchen die Riesen im Winter auf, pusten Wasserfontänen in die Luft und lassen ihre Schwanzflossen auf die Meeresoberfläche knallen. Viele Urlauber kommen extra wegen dieses Spektakels nach Samaná.

 

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Videospot Samaná und Las Terrenas

Sind Sie neugierig geworden? Dann überzeugen Sie sich selbst von der Schönheit dieser Gegend! Wir nehmen Sie mit auf eine dreiminütige Entdeckungstour von Samaná und Las Terrenas.

 

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Los Haitises

Südlich der Halbinsel Samaná beginnt das Naturschutzgebiet Los Haitises. Ein Boot ist für eine genaue Erkundung unerlässlich, denn der Nationalpark besteht aus großen Sümpfen und Flussarmen, die sich zwischen kleinen Hügeln winden. Im Mündungsgebiet an der Küste scheinen etliche Inselchen aus Kalkstein im Wasser zu treiben.

Die dichte tropische Vegetation wirkt durch die verzweigten Wurzeln der Mangroven und mit ihren vielen Schlingpflanzen fast undurchdringlich - ein Paradies für viele seltene Tierarten wie Schlitzrüssler, Seekühe und Perico-Papageien.

Die Höhlen des Nationalparks dienten einst der Urbevölkerung, den Taínos, als Unterschlupf. Sie zeichneten Bilder an die Felsen, die Gesichter und Tiere wie Vögel und Wale zeigen.

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