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Nordküste

Traumhafte Strände, geschichtsträchtige Orte und ein Meer voller Wellen und Schätzen – die Nord- küste der Dominikanischen Republik lockt sonnenhungrige, endeckungslustige und aktive Urlauber gleichermaßen.

 

Das Gebiet der Nordküste umfasst den vielfältigen Streifen zwischen den Nordkordilleren und dem Atlantik. Von den dicht bewaldeten Bergen schlängeln sich Flüsse durch Zuckerrohr-, Tabak- und Kaffeeplantagen bis an die Küste, wo sie auf herrliche Sandstrände und Palmenhaine stoßen.

Die meisten Hotelanlagen und All-Inklusive-Resorts liegen zwischen Puerto Plata und Playa Sosúa. Aber auch an den anderen Küstenstrichen finden sich Hotels, Ferienvillen und günstige Pensionen. Von Puerto Plata aus lässt sich die ganze Region in Tagesausflügen per Mietwagen, Bus oder auch Boot erkunden, die Gegend um Cabarete ist besonders bei Wassersportlern beliebt. Die meisten Urlauber der Nordküste landen am internationalen Flughafen bei Puerto Plata.

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Wer das historische Zentrum der größten Stadt an der Nordküste besucht, fühlt sich schnell in eine Zuckerbäckerei versetzt. Denn viele der viktorianischen Holzhäuser tragen Bonbon-Töne und ihre weiß verzierten Fenster, Giebel und Veranden wirken wie aus Zuckerguss.

Christoph Kolumbus war hier 1493 ebenfalls von einer Farbe besonders bezaubert: von der des glitzernden Meeres. Daher nannte er diesen Ort Puerto Plata, Silberhafen.

Aus der folgenden Zeit der Stadtgründung stammt die Festung San Felipe, die den Hafen vor Piraten schützen sollte, später als Gefängnis diente und heute ein Museum mit alten Bajonetten und anderen Waffen beherbergt. Von den Zinnen des restaurierten Forts hat man einen tollen Ausblick auf den Atlantik und die Hafenmole, an der nachmittags Fischer gerne ihre Dominosteine krachend auf die Bartische hauen.

 

Den Puerto Plata Flyer können Sie hier herunterladen

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Puerto Plata, Teil 2

Hinter der Festung beginnt der Malecón von Puerto Plata - die fünf Kilometer lange Uferpromenade, die vorbei an Restaurants und Bars bis zur Playa Long Beach führt. Am Strand spenden Mandelbäume und Kokospalmen Schatten und kleine Pavillons bieten Fisch vom Grill - und Rum.

Wer mehr über das Nationalgetränk der Dominikanischen Republik erfahren möchte, sollte in Puerto Plata die Rumfabrik Brugal besichtigen, wo alte Fässer lagern und der Schnaps aus Zuckerrohr probiert werden kann.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist auch das Museo del Àmbar, das in einer pink-weißen Villa eine imposante Sammlung an Bernsteinen zeigt. In vielen sind Insekten eingeschlossen, darunter eine Millionen Jahre alte Mücke, die im Film Jurassic Park mitspielt. Das versteinerte Baumharz kommt in dieser Provinz in so großen Mengen vor, dass es ihr den Namen Bernsteinküste gab.

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Puerto Plata, Teil 3

In Puerto Plata gibt es ein besonderes Verkehrsmittel: Teleférico, die einzige Seilbahn der Karibik. Während man die Stadt bequem zu Fuß, per Bus oder sogar mit dem Rad erkunden kann, schwebt man auf den Hausberg der Stadt in silbernen Gondeln.

Auf dem 800 Meter hohen Isabel de Torres empfängt eine Christus-Statue die Besucher. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Ausblick auf das Meer und die üppige Vegetation des Hinterlandes. Viele der heimischen Pflanzen sind hier in einem botanischen Garten zu bestaunen - oder auf einer Wanderung in das anschließende Naturschutzgebiet.

Palmen, Hibiskus und Farne schmücken auch die exklusiven Hotelanlagen der Playa Dorada wenige Kilometer südöstlich von Puerto Plata. Tagsüber erfreuen hier Strand, Wassersport, Shops, Golf- und Tennisplätze die Besucher, abends sind es die vielfältigen Restaurants, Bars und Diskotheken. Ein Highlight für Golfer ist der Playa Dorada Golf Course, ein 18-Loch Golfplatz, der von Robert Trend Jones entworfen wurde.

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Cofresí und Punta Rucia

Verlässt man Puerto Plata Richtung Westen gelangt man nach etwa sechs Kilometern an die Playa Cofresí, einen herrlichen Strand mit Hotels, Ferienvillen und dem Abenteuerpark Ocean World. Hier können Urlauber mit Delfinen schwimmen, Piranhas beobachten und Haie füttern.

Am westlichen Ende der Bernsteinküste, hinter dem kleinen Ort Lupéron mit internationalem Jachthafen, schrieb Christoph Kolumbus Geschichte. 1493 gründete der Entdecker hier die erste dauerhafte Siedlung der Neuen Welt und nannte sie La Isabela. Heute können Besucher in einem archäologischen Park die Geschichte des Ortes anhand von Ruinen und Ausgrabungen entdecken.

Weiter Richtung Westen folgen einsame Sandstrände bis Punta Rucia, einem dörflichen Idyll in einer weiten Bucht mit Mangrovenwäldern, Korallenriffen und Sandbänken - ein wahres Paradies zum Schnorcheln. Hierher gelangt man auch per Schnellboot von Puerto Plata.

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Sosúa

Wer von Puerto Plata aus Richtung Osten fährt, kommt nach etwa 20 Kilometern in die malerische Bucht von Sosúa. Die Stadt, die für ihre lebhafte Barszene bekannt ist, besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Ortsteilen: Das ehemalige Fischerdorf Los Charamicos im Westen trägt mit seinen schmalen Gassen und einfachen Häusern noch einen sehr ursprünglichen Charakter. Touristisch erschlossener ist El Batey im Osten, wo etwa 800 jüdische Flüchtlinge während des zweiten Weltkriegs Zuflucht suchten. Zeitzeugen sind die noch genutzte Synagoge und das Museo Judío.

Zwischen den beiden Ortsteilen reihen sich Shops mit Kunsthandwerk an Galerien, Bars und Restaurants - alles entlang der feinsandigen, auch von Einheimischen sehr geschätzten Playa Sosúa. Vor der von alten Bäumen umgebenen Bucht liegt ein hervorragendes Tauchrevier mit Schiffswracks, Korallenriffen und Höhlen.

 

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Cabarete

Wenn die Winde des Ostatlantiks das Meer bei Cabarete aufwühlen, wird es bunt auf und über dem blau schimmernden Wasser. Dann spannen sich zahllose Kite-Drachen am Himmel, knattern Segel und Boards über die Wogen. Cabarete ist in der Karibik das konkurrenzlose Mekka für Wellenreiter, Kite- und Windsurfer - jedes Jahr wird hier die internationale Kitesurf-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Das ehemalige Straßendorf zählt heute zu den hippsten und internationalsten Orten der Dominikanischen Republik. In den Hotels, Pensionen, Restaurants und Bars geht es locker, laut und fröhlich zu. Das sportliche Angebot beschränkt sich nicht nur auf das Wasser - auch Paragliding, Reiten und Mountainbiking sind beliebt.

Ein Muss am Abend: Ein romantischer Strandspaziergang unter leuchtenden Sternen, vorbei an flackernden Kerzen, glitzernden Windlichtern und baumelnden Lampions.

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Damajagua

Im Norden der Dominikanischen Republik kann man nicht nur im karibischen Meer schwimmen, sondern auch im Wasser von vielen Flüssen, die hier von den Nordkordilleren zur Küste rauschen. Ein besonderes Abenteuer ist das Bad im
Damajagua
, dessen 27 Wasserfälle seit 2007 unter Naturschutz stehen.

Etwa eine halbe Stunde südwestlich von Puerto Plata, in der Nähe der Kleinstadt Imbert, können Urlauber unter fachkundiger Führung zuerst die Felsen erklimmen, um dann den Weg der Wasserfälle zu nehmen. Ausgerüstet mit Schwimmweste und Helm rutscht man über natürliche Rinnen in kristallklare Flussbecken oder springt mit dem fallenden Wasser die Stufen hinab. Jeder kann die Anzahl der Wasserfälle, die er bezwingen möchte, selber bestimmen. Für alle 27 benötigt man etwa vier Stunden.

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