1
Allgemeine Informationen

02
Allgemeine Informationen

Tal von San Juan

In das Valle de San Juan fährt kaum ein Urlauber zufällig. Wer hierher kommt, hat ein Ziel: Entweder möchte er in den beiden Gebirgszügen Sierra de Neiba im Süden oder Cordillera Central im Norden wandern, mountainbiken oder die Tier- und Pflanzenwelt bestaunen.

Oder es zieht den Reisenden in die größte Stadt des fast 80 Kilometer langen Tals, nach San Juan de la Maguana. Die Stadt ist das traditionelle Marktzentrum der Region, wo die Bauern der Umgebung ihre angebauten Produkte auf Märkten verkaufen.

Nach alten Erzählungen hatte das Tal für die Taínos eine besondere Bedeutung. Etwa fünf Kilometer nördlich von San Juan zeugt davon El Corral de los Indios, ein Steinkreis, in dessen Mitte eine verzierte Säule aufragt. Hier feierten die Taínos vor mehr als 1000 Jahren Zeremonien und Spiele - unter anderem mit ihrer Königin Anacaona.

 

03
Allgemeine Informationen

Zentralkordilleren

Die Einheimischen nennen die Cordillera Central gerne „dominikanische Alpen". Und an vielen Stellen sieht es auch genauso aus: satte Weiden, duftende Wälder und hohe Berge.

Hier liegen die größten Urwälder des Landes sowie mit dem 3175 Meter hohen Pico Duarte und dem gut 300 Kilometer langen Río Yaque del Norte der höchste Berg und der längste Fluss der Karibik.

Kein Wunder, dass die Zentralkordilleren ein gefragtes Ziel von Naturliebhabern sind. Aber auch Aktivurlauber fühlen sich hier im Paradies: Die Berge und die vielen Quellflüsse machen die Region zum dominikanischen Zentrum für Aktivitäten wie Wandern, Trekking, Mountainbiken, Klettern, Reiten, Paragliding, Rafting und Canyoning.

 

04
Allgemeine Informationen

Auf den Pico Duarte

Wer den höchsten Berg der Karibik erklimmen möchte, hat mehrere Routen zur Auswahl. Die meisten beginnen in La Ciénaga, 21 Kilometer westlich von der Stadt Jarabacoa, und dauern etwa drei Tage.

Für die Tour auf den 3175 Meter hohen Pico Duarte muss man kein Bergsteiger sein, aber eine gewisse Ausdauer haben. Die unbedingt nötige Trekking-Ausrüstung, Guides und Maultiere können vor Ort organisiert werden - geschlafen wird in Zelten oder einfachen Hütten.

Der Weg führt durch verschiedene Landschaftszonen: Zuerst sieht man Regenwald, dann folgen Pinien, Kiefern, Orchideen und MoosePapageien kreisen über den Baumwipfeln und ab und zu tauchen Wildschweine auf. Auf der schroffen Bergspitze wird dann jeder Wanderer mit einem weiten Ausblick über die Insel bis zum Meer belohnt - und mit der Möglichkeit für ein tolles Gipfelfoto.

 

05
Allgemeine Informationen

Jarabacoa

Die 528 Meter hoch gelegene Stadt Jarabacoa gilt wegen ihres angenehmen Klimas als „Ort immerwährenden Frühlings". In der Umgebung wird eine Vielzahl von Freizeit- und Sportaktivitäten angeboten.

Besonders beliebt ist das Rafting, Schlauchbootfahren, über die Stromschnellen des Río Yaque del Norte. Oder auch das Canyoning am Río Jimenoa, bei dem die Urlauber die Schluchten des Flusses durch Abseilen, Klettern, Springen, Rutschen und Schwimmen bezwingen. Wer es etwas weniger abenteuerlich mag: Man kann hier herrlich unter kleinen und großen Wasserfällen baden, wie den Salto de Jimenoa oder den Salto de Baiguate.

In der Stadt selbst lohnt eine Besichtigung der Kaffeefabrik Monte Alto, in der die Urlauber die Besonderheiten der dominikanischen Kaffeesorten erfahren - und natürlich probieren können.

 

06
Allgemeine Informationen

07
Allgemeine Informationen

Constanza

Umgeben von Bergen und einer fruchtbaren Landschaft liegt die Stadt Constanza auf einer Höhe von 1200 Metern. Hier gedeihen Erdbeeren, Äpfel, Kohl, Kartoffeln und ein Meer an Blumen. Die Bauern der Umgebung preisen ihre Waren regelmäßig auf dem Markt an.

Constanza gilt ebenfalls als Hochburg des Gebirgstourismus. Auch hier wird eine Vielzahl von Aktivitäten angeboten. Naturliebhaber können in Öko-Hotels wohnen und die Ruhe und Abgeschiedenheit der Bergwelt genießen.

Autofahrer mit Allradantrieb sollten die Panoramastrecke hierher wählen, die von der Schnellstraße kurz hinter dem Ort Bonao links abführt. Die Route steigt in vielen Kurven die steilen Berge hinauf und bietet immer wieder spektakuläre Fernblicke.

08
Allgemeine Informationen

Cibao und La Vega

Einen Kontrast zur Abgeschiedenheit der Zentralkordilleren bietet das im Norden anschließende Cibao-Tal. Dessen sanfte Hügel und Ebenen sind dicht besiedeltes Bauernland. Viehweiden sowie Plantagen mit Zuckerrohr und Tabakpflanzen prägen das Bild dieser fruchtbaren Landschaft.

Wer von Süden über die Autopista Duarte hierher kommt, trifft zunächst auf La Vega. Die Stadt an den Flüssen Yuna und Camú ist vor allem wegen ihres Karnevals bekannt. Im Februar tanzen jeden Sonntagnachmittag bunt kostümierte Teufel durch die Innenstadt. Am letzten Samstag des Monats gipfelt die Karnevalssession in einem großen Umzug.

Wenige Kilometer entfernt erhebt sich der Santo Cerro. Der heilige Berg ist eine von den Dominikanern sehr verehrte Wallfahrtsstätte. An seinem Fuß liegt das typisch dominikanische Dorf Pueblo Viejo.

09
Allgemeine Informationen

Santiago de los Caballeros

Die zweitgrößte Stadt des Landes ist das Zentrum der dominikanischen Tabakindustrie. Überall tauchen hier Zigarren und Tabak auf: auf den prächtigen Plantagen in der Umgebung, in den Geschäften der Altstadt, auf den Schildern der Fabriken und zwischen den Fingern und Lippen der Stadtbewohner, wenn sie sich auf Plätzen und Parkbänken oder in Cafés und Bars eine Pause gönnen.

Eine schöne Aussicht über die Stadt bietet die Plattform auf dem Monumento de los Héroes de la Restauración, dem fast 70 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt.

Dem größten und ältesten Zigarrenhersteller der Republik, León Jimenes, ist eines der besten Museen des Landes zu verdanken: Das Centro León. Das moderne Kulturzentrum liegt etwas außerhalb der Innenstadt und zeigt dominikanische Kunstwerke und Ausstellungen zur Geschichte des Landes.

Zum Centro León gehören auch Nachbildungen einiger Räume der benachbarten Zigarrenfabrik La Aurora. Hier zeigen Zigarrendreher ihr Handwerk, während ein Vorleser ihnen bei der Arbeit Texte aus Zeitungen und Büchern vorträgt.

 

Zur Zwischenprüfung