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Das Landesinnere

Das Landesinnere ist für viele Urlauber überraschend gebirgig. Unter anderem finden Besucher dort die drei spektakulären Nationalparks Armando Bermúdez, José del Carmen Ramírez und den Nationalpark Valle Nuevo.

Einen Kontrast zur Abgeschiedenheit des Gebirges bietet das im Norden anschließende Cibao-Tal. Mit quirligen Dörfern und fruchtbaren Feldern, auf denen beispielsweise der berühmte dominikanische Tabak angepflanzt wird. 

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Tal von San Juan: Ein Naturschauspiel

In das Valle de San Juan fährt kaum ein Urlauber zufällig. Wer hierher kommt, hat ein Ziel: Entweder um in den beiden Gebirgszügen Sierra de Neiba im Süden oder Cordillera Central im Norden wandern, Mountainbiken oder die Tier- und Pflanzenwelt erkunden.

Ein weiterer Anziehungspunkt ist die größte Stadt des fast 80 Kilometer langen Tals: San Juan de la Maguana. Die Stadt ist das traditionelle Marktzentrum der Region, wo die Bauern der Umgebung ihre angebauten Produkte auf Märkten verkaufen.

Nach alten Erzählungen hatte das Tal für die Ureinwohner der Dominikanischen Republik, die Taínos eine besondere Bedeutung: Dort hielten sie vor mehr als 1.000 Jahren mit ihrer Königin Anacaona Feierlichkeiten ab. Der Steinkreis El Corral de los Indios, in dessen Mitte sich eine verzierte Säule erhebt, ist heute noch ein eindrucksvoller Zeuge. Von San Juan de la Maguana sind es fünf Kilometer Fahrt nach Norden, um die Stätte zu besichtigen.

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Dominikanische Alpen: Die Zentralkordilleren

Die Einheimischen nennen die Cordillera Central gerne „dominikanische Alpen". Und an vielen Stellen fühlt es sich durch satte Weiden, duftende Wälder und hohe Berge auch genauso an.

In den Zentralkordilleren liegen die größten Urwälder des Landes sowie mit dem 3.175 Meter hohen Pico Duarte der höchste Berg der Karibik. Eine ebenso große Faszination übt der gut 300 Kilometer lange Río Yaque del Norte aus, der längste Fluss der Karibik.

Kein Wunder, dass die Zentralkordilleren ein gefragtes Ziel von Naturliebhabern sind. Aber auch Aktivurlauber fühlen sich hier im Paradies: Die Berge und die vielen Quellflüsse machen die Region zum dominikanischen Zentrum für Aktivitäten wie Wandern, Trekking, Mountainbiken, Klettern, Reiten, Paragliding, Rafting und Canyoning.

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Auf den Berg Pico Duarte

Wer den höchsten Berg der Karibik erklimmen möchte, hat mehrere Routen zur Auswahl. Die meisten beginnen in La Ciénaga, 21 Kilometer westlich von der Stadt Jarabacoa und dauern etwa drei Tage.

Für die Tour auf den 3.175 Meter hohen Pico Duarte muss man kein trainierter Bergsteiger sein, aber Ausdauer haben. Der Weg führt durch verschiedene Landschaftszonen: Zuerst sehen die Wanderer Regenwald, dann Pinien, Kiefern, Orchideen und MoosePapageien kreisen über den Baumwipfeln und ab und zu tauchen Wildschweine auf. Auf der schroffen Bergspitze wird jeder Wanderer mit einem weiten Ausblick über die Insel bis zum Meer belohnt und mit der Möglichkeit für ein eindrucksvolles Gipfelfoto.

Die unverzichtbare Trekking-Ausrüstung, Guides und Maultiere können vor Ort organisiert werden - geschlafen wird in Zelten oder einfachen Hütten.

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Immerwährender Frühling in Jarabacoa

Die 528 Meter hoch gelegene Stadt Jarabacoa gilt aufgrund ihres angenehmen Klimas als „Ort immerwährenden Frühlings". Die zahlreichen Freizeit- und Sportaktivitäten ziehen Outdoorfans und Sportler aus der ganzen Welt an.

Besonders beliebt ist Rafting über die Stromschnellen des Río Yaque del Norte und Canyoning am Río Jimenoa, bei dem Besucher sich Abseilen, Klettern, Springen, Rutschen und Schwimmen. Aber auch ruhige Freizeitaktivitäten prägen die Region: Die Wasserfälle wie der Salto de Jimenoa oder der Salto de Baiguate laden zum Baden ein.

In Jarabacoa lohnt die Besichtigung der Kaffeefabrik Monte Alto, in der Urlauber die Besonderheiten der geschmackvollen dominikanischen Kaffeesorten kennenlernen und probieren können.

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Video über Jarabacao

Unvergleichliche Ausblicke genießen, über grüne Wiesen reiten, Klettern 



Sehen Sie selbst, wie schön Jarabacao ist

 

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Farbenprächtiges Constanza und Ausgangspunkt für den Nationalpark

Umgeben von Bergen und einer fruchtbaren Landschaft liegt die Stadt Constanza auf einer Höhe von 1.200 Metern. Farbenprächtige Blumen und authentischen Bauernmärkte ziehen Besucher in ihren Bann. In der Region gedeihen Erdbeeren, Äpfel, Kohl und Kartoffeln.

Kronjuwel von Constanza ist der Nationalpark Valle Nuevo, der auch eine Hochburg des Gebirgstourismus für verschiedene Schwierigkeitslevel ist. Immer mehr Besucher bleiben auch mehrere Tage und genießen die Ökotourismus-Unterkünfte, die sich in der Gegend angesiedelt haben. 

Ein Tipp: Wer einen Mietwagen mit Allradantrieb hat, nimmt die Panoramastrecke mit vielen Kurven und Fernblicken, die von der Schnellstraße kurz hinter dem Ort Bonao links abzweigt.

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Cibao und La Vega: Orte voller Leben

Einen Kontrast zur Abgeschiedenheit der Zentralkordilleren bietet das im Norden anschließende Cibao-Tal. Dessen sanfte Hügel und Ebenen sind dicht besiedeltes Bauernland.

Viehweiden sowie Plantagen mit Zuckerrohr und Tabakpflanzen prägen das Bild dieser fruchtbaren Landschaft.

Wer von Süden über die Schnellstraße Autopista Duarte hierher kommt, trifft zunächst auf La Vega. Die Stadt an den Flüssen Yuna und Camú ist für ihren Karneval bekannt. An jedem Sonntagnachmittag im Februar tanzen Bewohner in bunten Teufelskostümen durch die Innenstadt. Am letzten Samstag des Monats Februar wird ein großer Karnevalumzug gefeiert.

Wenige Kilometer entfernt erhebt sich der „heilige“ Berg Santo Cerro, eine bei den Dominikanern sehr verehrte Wallfahrtsstätte. Am Fuße des Berges liegt das typisch dominikanische und sehenswerte Dorf Pueblo Viejo.

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„Tabakhimmel“ Santiago de los Caballeros

Santiago de los Caballeros ist die zweitgrößte Stadt des Landes und das Zentrum der dominikanischen Tabakindustrie. Zigarren und Tabak prägen das Leben: Auf den prächtigen Plantagen in der Umgebung, in den Geschäften der Altstadt, auf den Schildern der Fabriken und zwischen den Fingern und Lippen der Stadtbewohner auf Plätzen, Parkbänken, in Cafés und Bars.

Eine schöne Aussicht über die Stadt bietet die Plattform auf dem Monumento de los Héroes de la Restauración, dem fast 70 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt.

Auf den größten und ältesten Zigarrenhersteller der Republik, León Jimenes, geht das beste Museum des Landes zurück: Das sehr sehenswerte Kulturzentrum Centro León, das unter anderem Nachbildungen von Räumen der benachbarten Zigarrenfabrik La Aurora beherbergt. Zigarrendreher zeigen ihr Handwerk, während – wie heute immer noch –Vorleser ihnen Texte aus Zeitungen und Büchern vortragen, um die Zeit zu vertreiben.  Im Centro León werden eindrucksvolle dominikanische Kunstwerke ausgestellt und die Geschichte des Landes gezeigt.

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