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Natur zum Genießen

Die Dominikanische Republik hat einen Schatz von unschätzbarem Wert: eine einzigartige und ursprüngliche Natur. Und die möchte das Land gerne mit seinen Gästen teilen.

„Das Schönste, was das menschliche Auge je gesehen hat", urteilte Christoph Kolumbus beim ersten Anblick der Karibikinsel Hispaniola. Der Entdecker war begeistert von der Fruchtbarkeit und Vielfalt der Landschaft.

Wer seinen Urlaub am Strand verbringt, bekommt nur einen Teil der dominikanischen Natur zu sehen - und das ist schade. Denn oft sind es bloß wenige Kilometer von den Strand-Resorts zu einem der 31 Nationalparks der Republik.

Die Regierung hat ein Drittel ihres Landes zu Schutzzonen erklärt, um die ursprüngliche Schönheit der unberührten Natur zu bewahren. Zugleich bieten die Parks Urlaubern die Möglichkeit, Pflanzen und Tiere zu bestaunen und beobachten, ohne sie dabei zu gefährden oder zu stören. Ein Besuch lohnt sich immer - egal ob auf einer vom Hotel organisierten Tour, mit einem lokalen Anbieter oder auf eigene Faust.

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Im Land unterwegs

Kunden, die einen Badeurlaub in der Dominikanischen Republik verbringen möchten, können auch in den Genuss von mehr Natur kommen. Einige Reiseveranstalter bieten bereits Pakete an, die Ausflüge in Nationalparks beinhalten. Außerdem gibt es in allen touristischen Zentren so genannte Incoming-Agenturen, die Touren in nahe gelegene Parks anbieten.

Wer richtig viel Natur erleben möchte, kann entweder eine organisierte Rundreise buchen - oder auf eigene Faust und ganz individuell die Dominikanische Republik bereisen. Am besten geht das mit einem Mietwagen. Wer auch auf Nebenstraßen und in die Berge fahren möchte, sollte Allradantrieb wählen.

Seit kurzem ist das ganze Land mit einem flächendeckenden GPS-System ausgestattet, das eine digitale Landkarte mit Informationen wie Tankstellen und Restaurants anbietet. So kann sich jeder Autofahrer leicht zurechtfinden - auch wenn er die Landessprache Spanisch nicht beherrscht.

 

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Nationalparks, Teil 1

Insgesamt gibt es in der Dominikanischen Republik 31 Nationalparks, die sich über das ganze Land verteilen. Die Areale können teilweise mit Autos, Bussen und Booten erkundet werden, manche nur zu Fuß. Besonders beeindruckende Landschaften sowie reiche Flora und Fauna bieten zum Beispiel folgende Naturschutzgebiete:

„Los Haitises" an der Bucht von Samaná

Wer große Tiere zu Gesicht und vor die Kamera bekommen möchte, sollte den Nationalpark „Los Haitises" in der Zeit von Januar bis März besuchen. Dann kommen bis zu 3000 Buckelwale vor die Küste des Parks, um sich zu paaren oder ihre Jungen zu gebären. Der Nationalpark Los Haitises in Samaná gehört zuden Trendreisezielen 2018 von Lonely Planet.

Am Ufer strecken Mangrovenbäume ihre Wurzeln ins Wasser, in dem Seekühe ihre Bahnen ziehen. Zwischen den Wipfeln fliegen bunte Scharen verschiedener Vogelarten. In den schroffen Hügeln des Parks liegen zahlreiche Höhlen, in denen sich die Taínos mit Felsmalereien verewigt haben.

Los Haitises liegt im Nordosten: Von den touristischen Zentren (Puerto Plata, Punta Cana, La Romana und Santo Domingo) ist der Park zwischen 200 und 250 Kilometer entfernt.

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Nationalparks, Teil 2

Die Nationalparks auf der Halbinsel Barahona im Südwesten

Viele Gebiete im Südwesten der Dominikanischen Republik sind vom Tourismus noch nahezu unberührt. Hier finden Urlauber einsame SträndeTiere, die noch nie einen Menschen gesehen haben, und ursprüngliche Vegetation.

Der „Jaragua" Nationalpark im äußersten Südwesten ist ein Trockenreservat mit Kakteen, breiten Kalksteinterrassen über dem Meer, Höhlen mit Taíno-Malereien und zahlreichen Vogelarten.

Der Nationalpark „Sierra del Bahoruco" ist ein riesiges Areal mit Bergketten und Wäldern, in denen viele Tierarten leben, und Orchideen in allen Farben und Formen wachsen.

Nördlich davon liegt der Nationalpark „Lago Enriquillo" mit seiner bizarren Szenerie. Das größte Binnengewässer der Karibik ist extrem salzhaltig - nur besondere Pflanzen und Tiere fühlen sich hier wohl, wie Spitzmaulkrokodile, Flamingos und jede Menge Kakteen.

Die Nationalparks im Südwesten müssen von allen Regionen über das etwa 220 Kilometer entfernte Santo Domingo angefahren werden.

 

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Nationalparks, Teil 3

Naturerlebnisse in den Zentralkordilleren

In den Bergen der Zentralkordilleren befinden sich gleich mehrere Nationalparks und viele atemberaubende Landschaften mit schroffen Gipfeln, sanften Hügeln und tiefen Tälern.

Wanderlustige Urlauber können in einer mehrtägigen Tour den höchsten Berg der Karibik, den 3175 Meter hohen Pico Duarte, bezwingen. In wenigen Stunden erlebt man hier die verschiedensten Vegetationsstufen: von Regen- und Bergwald, über Buschlandschaften, Steppen und Wiesen bis zu kargem Fels. Natürlich sind auch kürzere Wandertouren möglich und reizvoll.

Wer wasserfest ist, kann sich in Rafting-Booten oder Kajaks einen der vielen Flüsse hinabstürzen, die in den Bergen entspringen - wie den längsten Fluss der Karibik, den Yaque del Norte.

Beste Ausgangspunke für die Erkundung der Zentralkordilleren sind die beiden Orte Jarabacoa und Constanza, die etwa 180 Kilometer nordwestlich von Santo Domingo liegen.

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Argumente für den Counter

Warum sollten Naturliebhaber in die Dominikanische Republik reisen?

  1. Weil die Dominikanische Republik eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt bietet und den vielfältigsten Charakter der Karibik hat.
  2. Die Landschaft ist abwechslungsreich: Es gibt Trockenzonen mit Kakteen, Küstengebiete mit Palmen und Mangroven, Feuchtebenen mit Regenwäldern und Gebirgslandschaften mit Flüssen.
  3. Mit etwas Glück können Urlauber viele exotische Tiere sehen, wie zum Beispiel Papageien, Leguane, Flamingos, Krokodile, Delfine, Meeresschildkröten, Rochen und Wale
  4. Es gibt hier 31 Nationalparks, in denen Besucher die unberührte Natur erleben können.
  5. Das Land hält etliche Natur-Rekorde: es hat den höchsten Berg (Pico Duarte, 3175 Meter), den tiefsten Punkt (Enriquillo-See, 44 Meter unter dem Meeresspiegel) und den längsten Fluss (Rio Yaque del Norte, etwa 300 Kilometer) der Karibik - und auf der Halbinsel Samaná liegt der größte Palmenwald der Welt.
  6. Wo sonst könnten Urlauber ein Foto von sich machen, auf dem sie unter strahlender Sonne am Palmengesäumten Strand stehen - und im Hintergrund springt ein Buckelwal aus dem Wasser?

 

 Eine Übersicht über Reiseveranstalter mit Öko-Tourismus in der Dominikanischen Republik gibt es hier.

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