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Intro

Ein Geheimtipp! Nicht alle Urlauber wissen, dass die Dominikanische Republik soviel an Kultur zu bieten hat. Dabei begeistert das Land mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte und karibischer Lebensart.

Wer sich für die Kultur interessiert, wird in der Dominikanischen Republik eine lebendige und spannende Mischung an Geschichte und Traditionen, Kunst, Musik und Festen vorfinden. Fast überall spürt man die Einflüsse der Ureinwohner, der spanischen Siedler und Kolonialisten, der afrikanischen Sklaven und vieler Einwanderer aus anderen Ländern. Sie alle haben sich in die dominikanische Kultur eingebracht und eine einzigartige Mischung geprägt.

Urlauber können in der Dominikanischen Republik eine Menge über die Geschichte des Landes und ihre Kultur erfahren. Und das nicht nur in Museen und historischen Gebäuden, sondern auch in Höhlen, auf Plantagen und Märkten - oder einfach überall dort, wo zu Merengue-Klängen getanzt und gefeiert wird.

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Die Felsmalereien der Taínos

Als Christoph Kolumbus Ende des 15. Jahrhunderts die Insel Hispaniola entdeckte, lebte hier das Volk der Taínos. Nur wenige Jahrzehnte nach der Kolonialisierung des Landes war die Urbevölkerung verschwunden. Die Taínos starben in Kämpfen mit den Spaniern, bei Frondiensten oder durch eingeschleppte Krankheiten. Aber sie hinterließen in vielen Höhlen Felszeichnungen, die bis heute von ihrem Leben und ihrer Kultur erzählen.

Urlauber können diese Kunstwerke besichtigen und dabei gleichzeitig viel über die Höhlensysteme der Insel erfahren - zum Beispiel in der „Cueva de las Maravillas" bei San Pedro de Macorís, „Las Caritas" in Barahona, im „Los Haitises Nationalpark" in Samaná oder in den Höhlen „Los tres Ojos" in Santo Domingo.

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Kulturelles Highlight Santo Domingo

„Santo Domingo ist wirklich wunderschön." Oft sind Urlauber sind bei einem Besuch der dominikanischen Hauptstadt überrascht und meist begeistert von der faszinierenden Mischung aus historischen Gebäuden und karibischer Lebendigkeit.

Jeder Urlauber, der die Zeit dazu hat, sollte die Hauptstadt der Dominikanischen Hauptstadt besuchen. Ihre Altstadt ist mit ihren 300 Kolonialgebäuden das kulturelle Highlight der gesamten Insel und Weltkulturerbe der UNESCO. Bei einem Bummel durch die so genannte Zona Colonial können Urlauber die bedeutendsten Gebäude der ältesten Stadt Amerikas besichtigen, das Leben der Stadt genießen - und herrlich ausgehen und einkaufen.

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Kulturhauptstadt 2010

2010 ist für Santo Domingo ein ganz besonderes Jahr gewesen. Denn die Metropole trug den Titel „amerikanische Kulturhauptstadt" und wurde mit verschiedenen Veranstaltungen und Festen einem internationalen Publikum präsentiert. Hier können Sie den damaligen Veranstaltungskalender für dieses besondere Jahr 2010 herunterladen.

Viele Reiseveranstalter bieten in ihren Paketen Ausflüge in die Hauptstadt an – genauso die meisten Hotels und lokalen Anbieter in den touristischen Zentren. Wer viele der Sehenswürdigkeiten der Metropole besichtigen möchte (es gibt allein 23 Museen!), sollte ein paar Tage einplanen. Dann kommt man auch in den Genuss des pulsierenden Nachtlebens der Stadt.

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Merengue – Rhyhtmen, die ins Blut gehen

Jedes Jahr im Juli vibriert Santo Domingo förmlich unter den Rhythmen des Merengue im Zweiviertel-Takt. Dann zieht das bedeutendste Festival dieser Musikrichtung Tanzwütige aus der ganzen Welt in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Überall schwingen die Hüften von Dominikanern und Urlaubern gleichermaßen. Hauptstraßen und die Uferpromenade werden für den Verkehr gesperrt und alle feiern zusammen mit internationalen Musik-Größen ein rauschendes Fest.

Ein weiteres großes Festival für den Merengue veranstaltet jeden Oktober die Stadt Puerto Plata an der Nordküste.

Wer zu Merengue - oder einem anderen landestypischen Musikstil wie Bachata - tanzen möchte, kann das natürlich auch das ganze Jahr über in Diskotheken und Clubs machen. Die findet man besonders zahlreich in Santo Domingo, Punta Cana, La Romana, Puerto Plata, Juan Dolio, Boca Chica und Sosúa - aber auch in vielen Hotels.

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Karibischer Karneval, Teil 1

Wer nicht nur Merengue tanzen, sondern auch karibischen Karneval feiern möchte, sollte im Februar in die Dominikanische Republik reisen. Dann tanzen maskierte Musiker durch die Städte und das ganze Land feiert ausgelassen. Überall ziehen große und kleine Umzüge durch die Straßen.

Der dominikanische Karneval ist eine Mischung aus Kultur, Tradition und Religion. Seine Anfänge reichen ins 16. Jahrhundert zurück, als afrikanische Sklaven Tänze und Masken ins Land brachten, die sich mit den Trachten und Bräuchen der europäischen Einwanderer mischten. So kam es in Santo Domingo zu den ersten kleinen Karnevalsumzügen mit maskierten Einwohnern.

 

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Karibischer Karneval, Teil 2

Heute ist neben Santo Domingo die Stadt La Vega im Landesinneren bekanntestes Zentrum des farbenprächtigen Kulturereignisses. Aber auch in den meisten anderen Orten wird Karneval gefeiert: Typisch sind die „diablos cojuelos", die hinkenden Teufel, oder die als Stiere verkleidete Narren, die in der Stadt Monte Cristi an der Nordküste durch die Straßen ziehen.

In Cotuí, etwa 70 Kilometer nördlich von Santo Domingo, überwiegen bunte Kostüme aus Pappe und Papier sowie Trachten aus Bananenblättern. Und in Cabral im Südwesten des Landes wird der symbolische Streit zwischen den „cachúas" und den „civiles" ausgetragen - die einen tragen Masken mit Hörnern, die anderen sind nicht verkleidet.

Nach vier durchtanzten Wochenenden im Februar bildet die große Parade in Santo Domingo am ersten Märzwochenende den spektakulären Abschluss des christlichen Volksfestes.

 

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Kaffee, Rum und Tabak, Teil 1

Die Dominikaner sind stolz auf die Qualität ihrer Spezialitäten Kaffee, Zigarren und Rum. Ihre Herstellung und der Anbau der dazu nötigen Pflanzen gehören heute zum nationalen Kulturgut. Sie sind nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig, sondern erzählen auch von der Geschichte und den Bräuchen des Landes.

Historisch betrachtet ist Kaffee seit langem eines der wichtigsten Agrarprodukte der Dominikanischen Republik. Heute setzen die mehr als 50.000 Produzenten des Landes vor allem auf Qualität. Die Dominikanische Republik kann zwar im Hinblick auf die Produktionsmengen nicht mit anderen Ländern Südamerikas konkurrieren - aber sehr wohl bei der Qualität des Kaffees. Davon können sich Urlauber beim Besuch einer Farm überzeugen, wie zum Beispiel der Kaffee-Plantage „Monte Alto" in Jarabacoa. Der Besucher lernt während einer Führung alle Produktionsstufen kennen - und darf zum Schluss verschiedene Kaffees kosten.

 

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Kaffee, Rum und Tabak, Teil 2

Rum - das ist purer Genuss a la República Dominicana. Der Schnaps aus Zuckerrohr und die Insel Hispaniola gehören untrennbar zusammen. Denn die Voraussetzungen für eine hochwertige Rum-Produktion sind hier ideal. Das wechselfeuchte Tropenklima ist eine optimale Basis für den Anbau von Zuckerrohr, aus dem Melasse gewonnen wird. Der braune Sirup entsteht als Nebenprodukt bei der Zuckergewinnung und ist die Grundlage für die Rum-Produktion. Besucher der Brennerei Brugal in Puerto Plata können genau zusehen, wie die Melasse mit Hefe und Wasser vermischt, destilliert und in Eichenfässer zur Lagerung abgefüllt wird. Natürlich sind sie auch zum Probieren herzlich eingeladen.

Ebenso spannend ist ein Besuch bei den Torcedors, den Zigarrendrehern, denen man zum Beispiel in der Fabrik „La Aurora" in Santiago de los Caballeros bei der Arbeit zusehen kann. Die dominikanischen Zigarren gehören zu den besten der Welt. Einige Kenner ordnen sie qualitativ höher ein als die der Nachbarinsel Kuba. Kein anderes Land der Welt stellt mehr Zigarren her als die Dominikanische Republik. Zu den besten und bekanntesten gehören zum Beispiel die Marken Arturo Fuentes, Davidoff und Flor Dominicana. Die Hauptproduktionsstätten befinden sich in und um die Orte Santiago de los Caballeros, Tamboril und Villa Conzáles, alle im Cibao-Tal gelegen.

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Argumente für den Counter

Darum sollten Urlauber, die sich für Geschichte und Kultur interessieren, in die Dominikanischen Republik reisen:

  1. Das Land hat eine spannende Geschichte zu erzählen.
  2. Hier kann Kultur nicht nur in Museen besichtigt werden, sondern lässt sich auch in Höhlen, auf Plantagen und bei vielen Festen erleben.
  3. Santo Domingo begeistert: Die Hauptstadt bietet eine einzigartige Mischung aus historischem Charme und karibischer Lebenslust, die jeden Urlauber mitreißt.
  4. Überall hört man die rhythmischen Klänge des Merengue - und darf hemmungslos dazu tanzen.
  5. In der Dominikanischen Republik können Urlauber Kaffee, Zigarren und Rum nicht nur genießen, sondern deren Herstellung auch noch besichtigen.
  6. Hier kann man herrlich Karneval feiern ohne dabei frieren zu müssen.
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